Lasernucleotomie

Die MiniLaserOP

Anders als bei einer offenen Operation erfordert unsere MiniLaserOP keinen Schnitt. Sie wird perkutan, also durch Punktion der Haut, unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Dabei führt Ihr Arzt unter Kontrolle durch den Bildwandler eine Spezialnadel in die Bandscheibenvorwölbung ein. Die extrem dünne Laser-Sonde wird bis zur Mitte der Vorwölbung geschoben. Durch Verdampfung der inneren Teile des Vorfalls kommt es zu einer Volumen- und Druckminderung bzw. zur Entlastung der Neuralstruktur (Nervenstränge im Wirbelkanal). Eine 90-prozentige Erfolgsquote macht die Wirkung dieser einzigartigen Methode deutlich. Nicht nur wegen der Kürze des Eingriffes und der "Eleganz" werden Bandscheibenvorfälle immer häufiger in unserem Haus mit der Laser-Methode behandelt, sondern auch deshalb, weil sich keine Narben bilden, Muskeln und Gelenke intakt bleiben und Nerven nicht verletzt werden. Außerdem ist diese Behandlungsmethode besonders für Patienten geeignet, für die eine Vollnarkose ein gewisses Risiko darstellt. Entscheidender Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Eingriff sich an mehreren Segmenten der Wirbelsäule durchführen lässt.

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