An der Vorderseite des Kniegelenks, zwischen Haut und Kniescheibe bzw. Kniescheibensehne und Schienbeinkopf, befindet sich ein sogenannter Schleimbeutel. Dieser kann durch chronische Belastung (z. B. bei einem Fliesenleger) oder durch einen Unfall verletzt werden und sich entzünden.

Manchmal reichen konservative Maßnahmen wie Punktion und Ruhigstellung zur Heilung aus. In anderen Fällen ist eine Entfernung in einer kurzen Narkose oder Rückenmarksbetäubung notwendig.

Das Bein wird nach der Operation einige Tage in einer Schiene ruhig gestellt, jedoch darf das Bein belastet werden. Nach ca. zwei Wochen werden die Fäden gezogen und das Bein ist wieder normal funktionsfähig.

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