PRT / PDI

Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, aber auch Rückenschmerzen werden oft durch Bandscheibenvorfälle oder knöcherne Veränderungen im Bereich der Wirbel verursacht. Hier können 3-5 periradikuläre (PRT) oder peridurale (PDI) Infiltrationen im Abstand von 1 Woche helfen. Nach einer örtlichen Betäubung wird eine dünne Kanüle unter Röntgenkontrolle genau an den Ort der Schmerzentstehung geführt. Vor dem Einspritzen des Medikamentengemischs wird die korrekte Verteilung mit Kontrastmittel überprüft. Die übliche Medikamentendosis beträgt im Bereich der LWS 1 ml Volon A 40, 1 ml Naropin 0,2%, 0,5 ml Solutrast 250m. Im Bereich der Halswirbelsäule wird das Schmerzmedikament mit Kochsalzlösung 1:1 verdünnt.

Nach der Infiltration beträgt die Überwachungszeit in unserem Aufwachraum in der Regel 30 - 60 Min., anschließend können Sie abgeholt werden. Das Führen eines KFZ ist an diesem Tag nicht erlaubt, da direkt an Nerven gespritzt wurde. Anschließend sollten Sie sich Zuhause etwas schonen.

Die Infiltrationen werden in der Regel gut vertragen. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen bei Jod-Unverträglichkeit, Blutdruckerhöhungen, Zuckererhöhung bei Diabetikern, Gesichtsröte, Wassereinlagerungen oder Regelstörungen kommen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen sind selten und bilden sich nach dem Absetzen meist rasch zurück.
Alternativ zum Kortison verwenden wir auch homöopathische Präparate.