Behandlungen

Die Facetteninfiltration

Rückenschmerzen können durch Reizungen oder Arthrose im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facetten) ausgelöst werden. Hier hilft oft die sogenannte Facetteninfiltration. Dabei werden die Gelenke mit einer Mischung aus Schmerzmittel und einem Depotcortikoid umspritzt. In der Regel sind 3-5 Infiltrationen erforderlich. Die Infiltrationen erfolgen in der Regel nach Tasten, bei adipösen Patienten kann die Infiltration unter Röntgenkontrolle erforderlich sein. Nach der Infiltration werden sie 15 bis 30 Min. in unserer Praxis überwacht und können sich anschließend abholen lassen. An diesem Tag ist das Führen von Kraftfahrzeugen nicht erlaubt, da die Infiltration in Nervennähe erfolgt.

FacetteninfiltrationWirbelkörper

 

Stoßwellentherapie

Ob Tennisellenbogen, Schulterschmerzen, Fersenschmerzen oder Rückenschmerzen: chronische Schmerzen kosten wertvolle Energie, beeinträchtigen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, nehmen Lebensfreude, mindern die Lebensqualität – chronische Schmerzen bestimmen das tägliche Leben, im Beruflichen wie im Privaten.

Die Therapie: Bei der Radialen Stoßwellentherapie nach der Methode Swiss DolorClast® werden Stoßwellen hoher Energie erzeugt und über die Hautoberfläche in das Gewebe übertragen. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte in den Schmerzzonen werden aktiviert. Der Arzt lokalisiert zunächst die Schmerzzone, danach wird dort ein Gel aufgetragen und anschließend werden die Stoßwellen mit dem Schallkopf in die Schmerzregion eingekoppelt. Die einzelne Anwendung dauert nur wenige Minuten, ist ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Eine befreiende, schmerzmindernde Wirkung ist in aller Regel innerhalb weniger Tage spürbar.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung. Sprechen Sie uns an!

Mikro-Sklerotherapie

Ästhetisch schöne Beine sind für viele Frauen ein Wunschtraum. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus: Besenreiser – feine bläuliche-rote Äderchen – verlaufen an Ober- und Unterschenkel und stören das Erscheinungsbild der Beine erheblich.  Bis zu 70 % der Frauen zwischen 18 und 39 Jahren haben Besenreiser und viele leiden darunter!

Viele Betroffene wissen nicht, dass sie dieses Problem mit modernen Therapieverfahren einfach, schnell und schonend beseitigen lassen können. Besenreiser sind oft das erste sichtbare Anzeichen einer mit der Zeit immer stärker werdenden Venenschwäche. Um Folgeerscheinungen vorzubeugen, sollte man sich frühzeitig von spezialisierten Fachärzten untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Die Mikro-Sklerotherapie ist eine erprobte Behandlung ohne Laser, Operation oder Narkose, mit der sich störende Besenreiser und Mini-Krampfadern an den Beinen entfernen lassen.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

Die Thermokoagulation – Behandlung bei Besenreisern

Venöse Erkrankungen stellen für eine große Personenzahl in der Bevölkerung eine wirkliche Belastung dar. Personen, die darunter leiden, dass Krampfadern, Couperose und Teleangiektasen (Besenreiser) ihre äußere Erscheinung beeinträchtigen, suchen nach einer wirksamen und dauerhaften Lösung, die außerdem noch bezahlbar ist. Durch eine klinische Prüfung wurde nachgewiesen, dass die Behandlung auf der Grundlage der Theramokoagulation die richtige Lösung ist.

Das Prinzip der Thermokoagulation nutzt Vibrationen mit einer sehr hohen Frequenz (4 MHz), die eine Wärmewirkung verursachen. Durch diese Wärmewirkung koaguliert das Blutgefäß, ohne dass dabei die Haut verletzt wird. Die Behandlung ergibt ein sofortiges und dauerhaftes Ergebnis. Sie eignet sich für alle Hauttypen, ist nicht saisongebunden und hat keine Nebenwirkungen.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten von uns eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

Hyaluronsäure

Die Injektion von Hyaluronsäure in den Gelenkspalt ist eine natürliche Behandlung, wenn Arthrose Schmerzen und Bewegungseinschränkung verursacht. Ostenilkann für die Behandlung aller so genannten "Synovialgelenke" angewendet werden. Neben dem Kniegelenk sind dies zum Beispiel das Hüft-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch die kleineren Gelenke wie Finger-, Daumensattel- oder Zehengelenke. Ostenilist eine Lösung, die Hyaluronsäure enthält. Sie wird zur Aufbesserung der Synovialflüssigkeit in den Gelenkspalt injiziert. Ostenil stellt die normale Balance zwischen Abbau und Neubildung von Hyaluronsäure wieder her.

Viele tausend Patienten sind bereits mit Ostenil behandelt worden, ohne dass negative Begleiterscheinungen beobachtet wurden. Mit Hyaluronsäure in Ostenil dürfen Sie den bestmöglichen Behandlungserfolg erwarten. Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten für die Behandlung eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) erstellen. Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

WaDiT (®) Hochtontherapie

Durch die WaDiT® Horizontal®-Therapie haben Sie sehr gute Aussichten, Ihre Probleme wie z. B. Gelenkbeschwerden, Rückenprobleme, Osteoporose oder Kopfschmerzen in kurzer Zeit wieder in den Griff zu bekommen. Durch die WaDiT® Horizontal® -Therapie ist es erstmals gelungen, gleichzeitig bio-elektrische wie auch bio-chemische Wirkungen im Behandlungsgebiet hervorzurufen. So kann das Ziel der WaDiT® Anwendungen – die körpereigenen Regelprozesse zu unterstützen und zu fördern, damit der Körper in eine gesunde Normalität zurückfindet – sicher erreicht werden.

Eine Schmerzlinderung, Reduzierung von Schwellungen, Verbesserung des Stoffwechsels, Förderung der Durchblutung, Beschleunigung der natürlichen Regeneration, Herabsetzung oder Ersatz der medikamentösen Therapie, sehr gute Verträglichkeit, entspannende und angenehme Behandlung sind Eigenschaften der WaDiT
® Horizontal®-Therapie.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten von uns dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

PRT / PDI

Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, aber auch Rückenschmerzen werden oft durch Bandscheibenvorfälle oder knöcherne Veränderungen im Bereich der Wirbel verursacht. Hier können 3-5 periradikuläre (PRT) oder peridurale (PDI) Infiltrationen im Abstand von 1 Woche helfen. Nach einer örtlichen Betäubung wird eine dünne Kanüle unter Röntgenkontrolle genau an den Ort der Schmerzentstehung geführt. Vor dem Einspritzen des Medikamentengemischs wird die korrekte Verteilung mit Kontrastmittel überprüft. Die übliche Medikamentendosis beträgt im Bereich der LWS 1 ml Volon A 40, 1 ml Naropin 0,2%, 0,5 ml Solutrast 250m. Im Bereich der Halswirbelsäule wird das Schmerzmedikament mit Kochsalzlösung 1:1 verdünnt.

Nach der Infiltration beträgt die Überwachungszeit in unserem Aufwachraum in der Regel 30 - 60 Min., anschließend können Sie abgeholt werden. Das Führen eines KFZ ist an diesem Tag nicht erlaubt, da direkt an Nerven gespritzt wurde. Anschließend sollten Sie sich Zuhause etwas schonen.

Die Infiltrationen werden in der Regel gut vertragen. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen bei Jod-Unverträglichkeit, Blutdruckerhöhungen, Zuckererhöhung bei Diabetikern, Gesichtsröte, Wassereinlagerungen oder Regelstörungen kommen. Diese unerwünschten Nebenwirkungen sind selten und bilden sich nach dem Absetzen meist rasch zurück.
Alternativ zum Kortison verwenden wir auch homöopathische Präparate. 

Die Facettendenervation

Bei chronischen Rückenschmerzen, welche durch eine Reizung oder Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (Facetten) ausgelöst werden, kann durch Thermokoagulation eine Reduzierung der Schmerzen erreicht werden. Zuvor sollten eine konsequente physikalische Therapie, Facetteninfiltrationen mit Kortison sowie ein Bewegungstraining durchgeführt worden sein. Bei andauernden Schmerzen wird eine mindestens 2-malige diagnostische Facettenblockade an unterschiedlichen Tagen unter Röntgenkontrolle durchgeführt. Sollte es während dieser diagnostischen Behandlung jeweils zu einer vorübergehenden Schmerzbesserung kommen, kann nach der Thermokoagulation mit einer ähnlichen Schmerzreduktion gerechnet werden.

Der Eingriff wird unter Röntgenkontrolle in örtlicher Betäubung und Sedierung durchgeführt. Dabei werden die schmerzleitenden Nervenfasern der kleinen Wirbelgelenke mit einer Thermosonde bei 80°C über 90 Sekunden lang verödet. Je nach Anzahl der Gelenke dauert der Eingriff ca. 30 - 60 Minuten. Anschließend werden Sie in unserem Aufwachraum für 1-2 Stunden überwacht und können danach abgeholt werden. Sie sollten sich die folgenden zwei Wochen körperlich schonen, bevor Sie mit stabilisierenden Rückenübungen beginnen. Je nach Trainingsintensität hält der Erfolg für 3 Monate bis zu mehreren Jahren an.